Mittwoch, 17. März 2010

Das Motorrad für das Diorama - Zuendapp KS750

Der Karton ist gefüllt mit 3 großen Spritzrahmen für das Motorrad, den Seitenwagen und als Zugabe für zwei kleine Anhänger, sowie 4 kleinen Spritzrahmen mit Teilen für die Räder. Komplettiert wird das Ganze mit einem kleinen Fotoätzteilbogen für kleine Anbauteile am Motor und für die Kennzeichenhalter, zwei Spiralfedern für den Fahrer-Sattel, Klarsichtteilen für die Scheinwerfer, einem sauber bedruckten Decalbogen mit Kennzeichen und taktischen Symbolen, sowie als absolutes Highlight die Speichen in Form von stabilen Metallteilen. Die Räder werden aus jeweils fünf (!) Scheiben und den Speichen A und B zusammengebaut.

Wie schon erwähnt ist die Gussqualität hervorragend. Grate sind zwar vorhanden, lassen sich aber gut entfernen, da das Plastik sehr weich ist. Die Anzahl an Auswerferstellen hält sich in Grenzen. Da kann sich Trumpeter und Dragon bei der Konstruktion der Formen schon etwas abschauen. Der Bauplan ist genau wie bei anderen Herstellern in Bauabschnitten mit Explosionszeichnungen aufgebaut, aber sehr klein gehalten und nicht immer eindeutig einsehbar. Farbangaben gibt es von Gunze Hobby Color und Mr. Color.


Die Decals erlauben das Markieren von drei Krädern: 15. PzDiv DAK mit den Palmen, PanzerGrenDiv "Großdeutschland" in Panzergrau und 24. PzDiv ebenfalls in Panzergrau. Man könnte aber auch eine Dreifarbtarnung wie auf dem Cover aufspritzen.


Beim Abtrennen der Teile vom Spritzrahmen muss man sehr genau schneiden und achtgeben, dass man keine Klebezapfen abschneidet. Der Zusammenbau der oft winzigen Teile ist nicht gerade einfach und erfordert schon ein wenig Erfahrung. Auch sollte man stets darauf achtgeben angeklebte Teile nicht wieder abzubrechen. Bei meinem Bausatz waren leider die Rahmen- und Seitenteile des Seitenwagens verzogen und mussten erst mal in Form gebracht werden. Als Tipp: alle Teile unbedingt trocken anpassen, da die Zapfen meist zu groß sind um in die dazugehörigen Löcher zu passen. Ansonsten ist die Passgenauigkeit hervorragend. Gespachtelt habe ich nur an der Vorderseite des Seitenwagens.


Minuspunkte: Die beigelegten Spiralfedern für den Fahrersattel sind zu groß und haben zu viel Spannung. Die Satteltaschen haben keine Rückseiten (selbst gescratcht). Die Detailbemalung gestaltet sich sehr schwierig am zusammengebauten Modell. Für das kleine Modell zu teuer.


Fazit: ein lohnenswerter Bausatz der viel Geduld beim Zusammenbau benötigt, aber in der Detaillierung unübertroffen ist. Bauzeit bei mir ca. 1 Woche ohne Lackierung.

hier die ersten Fotos dieses kleinen Motorrades nach dem Zusammenbau


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